Was machst du, wenn du trainieren möchtest, aber gar keine Lust verspürst deinen Körper zu bewegen! Schliesslich sind wir Menschen und keine Maschinen. Da kommt es vor, dass auch bei den besten Vorsätzen die Motivation durchhängt.

Das ist ein Thema, mit dem du dich immer wieder konfrontiert siehst. Besonders wenn das Leben in anderen Bereichen viel Aufmerksamkeit verlangt, ist es eine Knochenprobe die Trainings Routinen aufrechtzuerhalten. Hier 3 Tipps die dir helfen in solchen Zeiten deine Trainingsroutine aufrechtzuerhalten.

1. Mach es einfach. Es ist ok, wenn du keine Lust hast und nicht vollem Elan dabei bist. Mache es einfach, du musst dabei kein breites Grinsen im Gesicht tragen. Es ist wichtiger die Routine der traingszeiten aufrechtzuerhalten, als ein perfektes Workout hinzulegen. Akzeptiere das du an diesem Tag keine neuen Höchstleistungen erbringen wirst. An solchen Durchhänger tagen und sogar Wochen sind 80 % deiner Leistung deine 100 %. Sei mit 80%zufrieden und sei dir bewusst das wieder tage und Zeiten kommen in denen du 120 % erreichst. Nicht jeder Tag ist ein 100 % Tag. 

2. Anstatt mit der üblichen harten Routine zu beginnen. Fang mit einer Belohnung an und lege dich flach mit dem rücken auf den Boden. Fühle etwas in deinen Körper hinein. Fange ganz langsam und klein, in dem du deine Knie anwinkelst und diese auf die Seite legst, inspiriert vom der Yoga Krokodil Pose. Dehne ein bisschen. Dann lege dich wieder flach hin und fahre fort mit der nächsten Weichspüler Übung. Lasse ein Bein gestreckt und nimm das andere hoch und halte es mit den Händen, dann wechselst du die Beine ein paar mal langsam. Mach diese einfache liegende Beindehnung (Yoga Supta Padangusthasana) und mache dir bewusst, dass das genug sein kann! Als Nächstes kannst du dich auf den Bauch rollen und jeweils einfach leicht die Beine und arme anheben. Pausieren und dann vielleicht den ganzen Oberkörper anheben. Das ist eine sehr sanfte Variante den Körper aufzuwecken und in Stimmung zu kommen. Als Nächstes kannst, du vielleicht in die liege Stützposition. Von da in die Krieger Pose und schon stehst du und bist bereit das etwas mehr zu trainieren. 

3. Mach genau das, was dir Spass macht! Sei kreativ und finde attraktive alternativen und Ausgleichsübungen zu deinem üblichen Training. Verlasse den Pfad des gewohnten und mache etwas anders als du es gewohnt bist. Wenn du stets hart Core Muskel Übungen machst finde etwas Feines. Du kannst dir ein Tanz Tutorial auf youtobe heraussuchen und mitmachen. Ich jongliere sehr gerne ich empfinde diese kleinen leichten rhythmischen Bewegungen als einen sehr angenehmen ausglich Sport zu der kräfteraubenden Luftakrobatik, die ich normalerweise trainiere. Dabei macht es mir Spass und ist sehr gut für die Zusammenarbeit der rechten und linken Gehirnhälfte. 

Wenn du stets leichte Sachen machst, dann empfehle ich dir Muskelübungen zu machen. Mach deine eigene Plank Challenge und halte Planken Variationen für eine dir vorgegeben Zeit, 30 Sekunden, eine Minute. Arbeite dich hoch bis zu 4 x eine Minute.

Wenn du normalerweise kraft trainierst dann Dehne deinen Körper! 

So kannst du dich an müden Tagen belohnen und erweiterst gleichzeitig deine Fähigkeiten.